Mme Mo, unser Findelkätzchen

Unser Findelkätzchen sollte eigentlich Moses heißen, gut, das wurde dann doch Mo und als wir Ihre Persönlichkeit gesehen haben, wurde aus ihr Mme Mo. Sie ist entzückend und hat uns mit Ihrer Art schnell für sich eingenommen. Klar, die schönen großen runden Augen haben das Ihre dazugetan… 

Ihre Mutti ist keine gute Mutti, wobei, sie ist vielleicht einfach berechnend. Mit etwa sechs Wochen wurde sie rausgeschmissen, unter den Auge der Mutter, die schön aufgepasst hat, dass wir da waren und die kleine Mo mitnehmen. Natürlich haben wir sie nicht auf dem Weg gelassen, da kommen Autos vorbei und so eine kleine Miezekatze… 

Mme Mo spielt, aber der alte Kater… ist etwas langweilig…

Ihre Augen waren noch blau. Sie war so klein, dass sie in meinen Händen schlafen konnte. Doch inzwischen ist sie mächtig gewachsen, jetzt wiegt sie schon etwas, dazu passt sie nicht mehr in meine Hände. Ihre Augenfarbe hat sich verändert, man merkt richtig, dass sie wächst und gedeiht. Mo hat auch viel gelernt, sie macht mächtig viel Sport, wenn sie gerade nicht schläft oder frisst. Sie ist zum Glück ein guter Esser. Nun gut, manchmal ist sie schon ganz schön frech, gestern hat sie meinen Kuchen angeknabbert und, wenn ich etwas esse, dann möchte sie ihren Teil davon haben. Noch mehr möchte sie aber kuscheln und spielen. 

So langsam können wir Mo mit unseren anderen Katzen zusammenkommen lassen, ein erstes Kennenlernen gab es schon. 

Mme Mo klettert schon ziemlich gut…

Corona Küchen-Tagebuch (7)

Eine Orange und viele Orangen

Wenn man einen Orangenbaum oder gar mehrere hat, dann freut man sich immer auf die Zeit, wenn die Orangen endlich reif sind. Doch sind sie dann reif, sind auf einen Schlag unzählige Orangen da, die verarbeitet werden wollen. Was kann man denn nur mit all den Orangen machen. Klar, Orangensaft, Obstsalat und dann, nun diverse andere süße Desserts, Gummibärchen, Kuchen und auch Marmelade. 

Orange-Creme Kuchen

Genau wie Lemon-Curd kann auch eine Orangen-Creme hergestellt werden, die kann dann auf einen Mürbteig verteilt werden, bevor der Kuchen dann zum Backen für etwa 30 Minuten in den Ofen geschoben wird. Ein Tipp jedoch, das Orangen-Curd sollte durch einen guten Schuss Rum und Zitrone verfeinert werden. 

Corona Küchen-Tagebuch (6)

Manchmal soll es schnell gehen – Linsensuppe

Kochen muss nicht immer aufwändig sein, es gibt viele einfache Gerichte, die schnell und unkompliziert zubereitet werden können. Das sind die Rezepte, die mir sehr liegen. 

Mein Essen folgt keinem bestimmten Einfluss, sondern ist eine Fusion aus allem, was ich mag. Kurz, meine Diät ist simpel, es gibt zwei Kategorien, die eine heißt mag ich und die andere mag ich nicht, die zweite kommt einfach nicht auf den Tisch. 

Auf den Tisch kommt so meiste eine Suppe, in der warmen Jahreszeit dann auch Salat und eine Hauptspeise, Desert und Kaffee oder Tee. Das hört sich vielleicht aufwändig und nach viel Arbeit an, aber das ist es gar nicht. Es ist schlicht eine Gewohnheit und mit ein wenig Geschick, schnell zubereitet. Trotzdem, auf eine eine Vorsuppe mag ich nicht verzichten. Deshalb heute ein Suppenrezept, Linsensuppe. 

Zutaten

200g Rote Linsen

Gemüsebrühe

Zwiebel und Knoblauch

Chili

Kreuzkümmel

Curry

Joghurt

frischer Koriander

Zubereitung

Manchmal soll es schnell gehen, irgendwie war die Zeit schneller rum als gedacht, passiert, aber das ist kein Grund etwas Schlechtes zu essen. Linsensuppe mit Tomate ist genial, rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden. Passierte Tomaten hat man ja auch meistens im Haus, also los geht’s, einfach Zwiebel und Knoblauch mit etwas Chili in ein wenig Olivenöl anbraten, die restlichen Gewürze dazugeben, dann mit Gemüsefond ablöschen etw einen Liter, dann rote Linsen dazugeben und 20 Minuten köcheln, anschließend noch die Tomaten dazugeben, aufkochen lassen, mit dem Pürierstab pürieren, dann mit Naturjoghurt oder saurer Sahne und frischem Koriander garnieren und fertig. 

Ein kleiner Tipp noch, wenn weniger Gemüsefond verwendet wird, kann man das auch als Püree servieren… 

Corona Küchen-Tagebuch (5)

Koch’s noch einmal

Ich bin ein Schlomper, Genauigkeit ist nicht mein Ding. Das bringt manchmal leckere Gerichte auf den Tisch. Denn, ich messe und wiege Zutaten nicht akribisch und genau ab. Und so wie ich es mit den Zutaten nicht so genau nehme, ersetze ich manchmal auch eine Zutat durch eine andere. Viele Gerichte schmecken dadurch immer wieder neu. Aber ich koche ja auch nicht für MacDonalds, wo es immer genauso schmecken muss. 

Meine Küche folgt keinem bestimmten Einfluss, sondern versteht sich mehr als Fusion von all den Dingen, die ich mag und gerade zur Hand habe. Außerdem probiere ich auch gerne mal etwas Neues aus. 

Ein leckerer Snack ist überbackener Toast. Entweder als Vorspeise oder kleine Zwischenmahlzeit, aber auch statt Abendbrot oder zum Filmabend kann man diese Art der Fingerfood reichen. 

Eigentlich ist es ein Resteessen, denn man kann prima Reste mit aufbrauchen. Brötchen oder Baguette vom Vortag dient als Grundlage, aufgeschnitten und dann nach Lust und Laune belegt und anschließend überbacken, sind sie ein Genuss. Also, hier ein Beispiel: Überbackener Toast

Zutaten

eine Dose Sardinen 

ein Rest Tomatensuppe oder Tomatensauce 

Zwiebelringe 

Käse 

Zubereitung

Brot aufschneiden, dann etwas Tomatensauce auf dem Brot verteilen, anschließend 1 oder 2 Sardinen aus der Dose auf das Brot legen, nach Geschmack mit Zwiebel, Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit Käse bedecken und für 10-15 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben. 

Warm schmeckt es am besten. 

Corona Küchen-Tagebuch (4)

Gesunde Ernährung für Körper und Geist

Gesunde Ernährung heißt für viele Menschen Entzündungen zu vermeiden oder entgegenzuwirken. Die Ernährung kann dabei helfen. Aktuell geht man davon aus, dass Zucker, Weizen und Fleisch zusammen mit stark verarbeiteten Lebensmitteln die Hauptursache für entzündliche Erkrankungen tragen. Es stimmt schon viele Menschen schlagen sich mit Hautproblemen, Zahnfleischentzündungen und beispielsweise Arthritis rum. Erhöhte Cholesterin-Werte und Diabetes gehören zu weiteren sogenannten Zivilisationskrankheiten, unter denen viele Menschen leiden. Mit Ernährung kann man all diese Erkrankungen positiv beeinflussen. Die Beschwerden werden gemindert. 

Wenn eine gesunde Ernährung zu einem gesunden Lebensstil gehört, so ist das aber nur ein Teil von gesunder Lebensweise. Eine gesunde Lebensweise umfasst noch weitere „gesundheitsfördernde“ Aspekte, wie Sport und Bewegung, aber auch ausreichend Schlaf und Erholung. 

Körper und Geist gehören zusammen und sollten ganzheitlich betrachtet werden. Es geht beim Essen auch um Genuss, deshalb der Rat: Verwöhn dich mit leckeren Speisen. Das ist gut für Körper und Geist. Auch wenn Zucker nicht gut für den Körper ist, weil er Entzündungen fördern kann, braucht man nicht komplett darauf verzichten. Viel besser ist es bewusst zu genießen. 

Lemon Curd

Eine Zitronencreme, die das Sonntagsfrühstück, Waffeln oder auch Kuchen verfeinern. Sauer und doch auch süß… Es ist möglich verschiedene Varianten der Zitronencreme herstellen, sei es dass ein Schuss Rum, Zimt oder beispielsweise Orangensaft beigemischt wird, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Zutaten

150 ml Zitronensaft

120 g Zucker

2 EL Butter

1 EL geriebene Zitronenschale

Vanille und eine Priese Salz

3 verquirlte Eier

Zubereitung

Alle Zutaten ohne die verquirlten Eier zusammen erhitzen, sodass sich der Zucker auflöst. Die Masse sollte nicht kochen, dann bei niedriger Hitze das verquirlte Ei hinzugeben und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Wenn die Masse langsam fest wird, kann sie in Gläser abgefüllt und verschlossen werden. Abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren…