Blacky – ein Nachruf

Ein schwarzer Tag. Die Traurigkeit lässt sich nicht in Worte fassen, aber es ist eine Tatsache, Blacky ist am Dienstag den 31. August 2021 gegen 06.45 gestorben. Hilflos mussten wir zusehen, wie er qualvoll gestorben ist, aber wir waren bei ihm. Der Todeskampf ist immer ein verlorener. Ein letztes Mal bäumte sich sein Körper auf, bevor er erschlafft. Der letzte Atem wich und nur mein Herz schlägt weiter. Weich und ruhig lag er da, ich bette ihn in einem Karton, den er in den letzten Tagen oft selbst aufgesucht hatte. Er sah nun ganz friedlich aus, als würde er schlafen. 

Blacky war cool. Es gibt wenige Menschen, die so viel Persönlichkeit oder einfach nur einen individuellen Charakter haben, er hatte von Beidem reichlich. Man sah es ihm von weitem an. Außerdem hatte er so ausdrucksstarke Augen, die keinen Zweifel aufkommen ließen, auch wenn er keine Stimme hatte. Es war nur ein heißeres Miau zu hören, wenn er aufgeregt mit uns spazieren ging und Bäume hochrannte, erzählte er uns doch, was ihn umtrieb. Er genoß die Spaziergänge in die Umgebung, er begleitete uns, wie man es sonst nur von Hunden kennt. 

Black in den Bergen

Die erste Begegnung war schnell. Blacky rannte ins Haus und kam gleich darauf wieder raus, in seinem Maul hielt er eine Spielzeugmaus von Alice. So ein Räuber! Auf der Straße vor dem Haus hat er gleich angefangen zu spielen. Er kannte sicher kein Spielzeug, aber die Maus, die hatte es ihm angetan. 

Als jungem Kater ging es ihm oft nicht gut, er hatte gesundheitliche Probleme, Probleme mit den Gelenken und seine Beine schienen zu lang, irgendwie passte alles nicht so recht zusammen. Dann hatte er einen Abszess an der Backe, der aufplatzte, da musste er dann schnell zum Tierarzt und wir mussten ihn pflegen. Nun ja, es dauerte nicht lange und er war Teil unseres Hausstandes. 

Wir haben ihn sehr lieb gehabt und ihm gerne geholfen, doch wir sind Menschen und unsere Möglichkeiten sind stark beschränkt. Am Ende waren wir hilflos und konnten ihn nur begleiten. 

Aktuelle Änderungen

Der Blog „D’oro Sevilla“ ist meine Art Tagebuch. Hier zeige ich Euch meine private Seite. Mein Alltag umfasst neben der Arbeit und Hobbys auch Tierschutz. 

Ich kümmere mich um die Katzen von Linares de la Sierra im andalusischen Spanien. Hier leben neben den Menschen zahlreiche Katzen, aber im Unterschied zu den Menschen leben diese meist auf der Straße. Regelmäßiges Futter und Wasser sind ein Luxus. Einen Tierarzt kennen die wenigsten Katzen. Ich habe damit begonnen die Tiere zu füttern und Ihnen auch sauberes Wasser zu geben, nach und nach werden die Katzen kastriert und ärztlich versorgt. Es soll auch für Impfungen und Parasitenbekämpfung gesorgt werden. Das stößt bei der Bevölkerung oft auf Unverständnis… klar, wieso soll eine Katze mit Zahnschmerzen zum Arzt? Momentmal !?!? Nichts desto trotz glaube ich, dass es für Mensch und Tier ein Gewinn ist. 

Vielleicht seht Ihr das auch so und möchtet mich dabei unterstützen. Das wäre toll!

Es ist meine Hoffnung den Katzen zu helfen, dieser Blog wird den Alltag der Katzen und meinen mit ihnen genauso dokumentieren, wie die Fortschritte das Tierwohl zu verbessern. Außerdem wird es zahlreiche Informationen rund um Katzen geben, die sich einerseits aus meiner Recherche, meinen Erfahrungen, als auch den Fortschritten meines Katzen-Buch-Projektes. Richtig, mein Plan ist es ein Buch zu Ehren der Katzen von Linares de la Sierra zu schreiben, klar ich bin Autorin, was läge da näher? Aber das ist bisher nur ein vager Plan. 

Ich esse und koche gerne, dementsprechend werde ich immer wieder Rezepte von Speisen, die mir besonders gut gelungen sind oder, die ich sehr lecker finde, posten. 

Ein Hobby von mir ist die Fotografie und natürlich werde ich Euch immer wieder Einblicke in meine Fotos geben, vielleicht habt Ihr daran ja auch etwas Spaß. 

Von Beruf bin ich Autorin, ich schreibe Kinder- und Jugendbücher, die beim Friedrich-Maerker-Verlag veröffentlicht sind. Auf der Verlagswebseite findet Ihr die Bücher mit Leseprobe und auch einen Shop.